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Holger MV

Anfänger

  • »Holger MV« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 48

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1990

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1

Sonntag, 20. August 2017, 21:16

Ein unmoralisches Angebot?

Moin liebe Fangemeinde,

VW lockt ja, wie andere Hersteller auch, mit einer neuen Abwrackprämie. In meinem Fall würde ich 6.000 € für den Kauf des gewählten Neuwagens bekommen.
Nun tut es mir in der Seele sehr leid, doch ich überlege wirklich, mich von meinem Caddy zu trennen.

Hintergrund:
Ich habe mir den Caddy für den Ausbau meines Hauses gekauft, um meinen T3 zu schonen. Er hat mir gute Dienste geleistet, doch auch Jahr für Jahr Reparaturarbeiten eingefordert. Längst habe ich vergessen, wie oft ich Domlager und Achsmanschetten wechseln musste, wie oft ich mich Fertan habe, der Rost immer wieder durchkam.
Nun werde ich nächstes Jahr 50, und ich habe keinen Bock/keine Energie mehr, parallel an zwei Autos zu schrauben/schrauben zu müssen. Den T3 liebe ich, der gehört zur Familie. Den Caddy mag ich...
Erst kürzlich bekam ich eine Spenderkarosserie, von der ich nur den Windlauf, das Dach und die B-Säule benötigte. Den Rest habe ich zersägt. Was ich da sehen musste, stimmte mich nachdenklich. Der sah von außen echt ganz gut aus, doch die ganzen Innenräume (Schweller, Achsaufnahmen) waren dermaßen vergammelt...
Eigentlich habe ich vor solchen Sachen keine Angst, bin gelernter Kfz-Mechaniker und Karosserieschlosser, habe eine eigene beheizte Werkstatt auf meinem Grundstück, die mit allen benötigten Werkzeugen (Hebebühne, Schweißtechnik, Kompressor, Drehmomentschlüsseln, Werkstattwagen...etc.), noch nie musste ich mir Spezialwerkzeug borgen, da sich in meinem (damaligen) Berufsleben alles ansammelte. Heute verdiene ich mein Geld nicht mehr in dieser Branche...
Problem bzw. Gewissensbisse:
Irgendwie mag ich den Caddy, werde ständig darauf angesprochen. Habe in den letzten Jahren viel reingesteckt: Schiebefenster im Heck, Alusingen Hardtop (die drei Klappen sind einfach praktisch), "neue" nicht durchgesessene Golf 2-Sitze, neue Frontscheibe mit Grünkeil, komplette Bremsanlage (lastabhängigen Bremskraftregler, alle Leitungen/Schläuche, Bremsscheiben, Bremstrommeln, Radbremszylinder, Bremsbacken...). Batterie, Anlasser, Antriebswellen. Einen guten Gebrauchtmotor mit nachweislich 160.000 km und ein Austauschgetriebe bekam er auch.
Schweißarbeiten musste ich wenig machen, lediglich die hinteren unteren Seitenwände flicken. Danach habe ich ihn in armeegrün lackiert, weil ich ihn schon so gekauft habe. Ach ja, er bekam noch Alufelgen (weil die eingetragen waren) und einen Satz Winterräder mit neuen Reifen.
Nun steht er da, und ich traue mich gar nicht, an ihm vorbeizugehen. Doch morgen trägt er mich wieder zur Arbeit...

Das unmoralische Angebot bezieht sich auf einen VW Golf Variant mit einem 2 L Dieselmotor, DSG Getriebe, Sonderlackierung, Standheizung, Hängerkupplung und Soundsystem. Den Wagen würde ich für einen guten Kurs bekommen.

Von euch möchte ich nur wissen: Was soll ich machen?

Schöne Grüße von der Ostseeküste,
Holger

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Holger MV« (21. August 2017, 06:59)


Kutscher-Uli

Moderator

Beiträge: 6 223

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1991

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2

Montag, 21. August 2017, 11:41

Die Antwort hast du dir eigentlich in der 2. Hälfte deines postings selbst gegeben: BEHALTEN!
Ob die 6.000€ oder die "Gewissensbisse" jetzt siegen bleibt abzuwarten.

Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst .

Er gibt auch anderen eine Chance .

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Holger MV

Anfänger

  • »Holger MV« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 48

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1990

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3

Montag, 21. August 2017, 18:53

Na ja, mit dem Behalten bin ich mir nicht so sicher...
Komplettes Dach wechseln inkl. Windlauf und B-Säule würde schon eine Menge Zeit kosten. Dazu dann noch die unerwarteten Überraschungen, die sich mir nach dem Zerschneiden der Spenderkarosserie offenbarten.

Hinzu kommt, dass nach Fertigstellung meines Hauses der Caddy keinen Nutzwert mehr für mich hat. Wozu brauche ich eine offene Pritsche? Ich brauche einen Wagen der mich von A nach B bringt, in dem ich meine Einkäufe transportieren kann ohne den gesamten Beifahrersitz zu blockieren. Und solch Hundefänger auf die Pritsche zu schrauben, kommt für mich nicht in Frage. Dann wird die Karre noch langsamer und windanfälliger. Ich nutze den Caddy ja tagtäglich (80 km), um damit zur Arbeit zu kommen.

Wenn man ganz ehrlich ist, kann man das Gefühl und das Grinsen im Gesicht nicht verleugnen, wenn man mal einen Neuwagen probefährt. Kaum einer hier wird noch einen PC nutzen, der 8 MB RAM, 1,2 GHz und eine Festplatte von 1,2 GB hat. Obwohl er mit diesem genauso das könnte, was ich gerade mache.

Wahrscheinlich hat sich das Angebot sowieso erledigt, da mein Caddy eine Lkw-Zulassung hat, somit als Nutzwagen zählt. Ich würde die Prämie nur erhalten, wenn ich wieder einen Nutzwagen kaufen würde, also einen Caddy oder einen T6. Beides will ich nicht haben...

Es bleibt spannend, und ich werde noch einige schlaflose Nächte vor mir haben...

Dennoch danke für deine Meinung!


Pumpenpeter

Schüler

Beiträge: 81

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1992

Beruf: Ölwutz

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4

Montag, 21. August 2017, 21:43

Moin Holger,

Jeder, wie er mag. Ich muß beruflich T5 fahren, der hat den 2l Commonrailer drin. Da kann ich Romane schreiben, wie Sch***e der Motor in der Karre ist. Ist dasselbe, wie damals der JX im T3, nur, daß der T3 nen solides Auto ist und nen eingebautes Grinsen hat, der T5 dafür eingebaute Bevormundereien, und wehe, du kommst dem Trompetenblech des T5 mal zu nahe...

Der G7 mag bei der Probefahrt ganz nett sein, wenn du auf Spielereien, die alle miteinander vernetzt sind stehst viel spaß, ich bleib bewußt beim Caddy, und rüste mir die Spielereien, die ich nett finde nach - unvernetzt. Hat den Vorteil, wenn eines davon spinnt fährt die Karre trotzdem noch. Hatte nen Arbeitskollege: Radio kaputt, deshalb ging gar nichts mehr außer Einschleppen...

Wenn du unbedingt den Golf willst schau mal, ob es nicht besser ist auf die Abfuckprämie zu verzichten, in aller Regel kannst du dann nämlich den Neuwagen weiter runter handeln, und vernünftige Caddys sind dabei es den Bullys im Preis nachzumachen.

Für die Einkäufe hab ich mir übrigens ne Box hinten auf die Ladefläche gestellt, Augenmuttern statt der Normalen bei der Hardtop-Befestigung gibt zwar recht weiche, aber brauchbare Zurrpunkte, damit ist die Box auch hinten an der Klappe sicherbar.

Rußige Grüße
Peter


Beiträge: 696

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1988

Beruf: KFZ-Mechaniker

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5

Dienstag, 22. August 2017, 10:58

Sechstausend Euro abzüglich des Wertes von dem Auto was in Zahlung gegeben wird hört sich erst mal viel an, ich denke aber dass Großkunden wie Autovermietungen deutlich mehr Nachlass bekommen. Das zeigt doch dass die Autos immer schon viel zu teuer verkauft wurden.
Zu viele Privatkunden die sich in letzter Zeit einen Neuwagen oder einen neueren "Gebrauchten" gekauft haben fühlen sich als Betrugsopfer. Und jetzt sollen die Leute mit den gleichen Herstellern weiter Geschäfte machen? Otto Normalverbraucher wird doch erst mal abwarten ob und wie diese Betrugsopfer entschädigt werden. Da ist ja noch alles offen. Kann auch passieren dass es den Neuwagenkunden ähnlich ergeht wie den Geschädigten damals im Holzschutzmittelskandal.
Und wer sich jetzt für die falsche Marke oder das falsche Modell entscheidet dem kann es passieren dass der Neuwagen in einem Jahr nicht mehr die Hälfte vom Kaufpreis wert ist. Und da kann man dann nur sagen: selbst schuld. Ich glaube nicht dass sich bei der jetzigen Situation viele Kunden von einer Abwrackprämie locken lassen. Der Privatkunde möchte sein Auto länger fahren und danach beim Verkauf einen angemessenen Preis bekommen. Und ein solches Auto wird der Kunde bei den deutschen Herstellern nicht mehr finden. Die Konkurrenz ist da schon weiter.


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Kutscher-Uli

Moderator

Beiträge: 6 223

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1991

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6

Dienstag, 22. August 2017, 12:15

Wir haben das gestern im familiären Rahmen diskutiert, einstimmiges Ergebniss: Der Caddy wird niemals verkauft!

Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst .

Er gibt auch anderen eine Chance .

Holger MV

Anfänger

  • »Holger MV« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 48

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1990

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7

Dienstag, 22. August 2017, 20:00

Moin zusammen,

"Sechstausend Euro abzüglich des Wertes von dem Auto was in Zahlung gegeben wird hört sich erst mal viel an..."
Mein Caddy ist keine sechstausend Euro wert. Wenn ich den jetzt verkaufen würde, bekäme ich vielleicht zweitausend Euro.

"...ich denke aber dass Großkunden wie Autovermietungen deutlich mehr Nachlass bekommen."
Genau den bekomme ich vielleicht (Ausnahmeregelung ist beantragt).

"...Ist dasselbe, wie damals der JX im T3, nur, daß der T3 nen solides Auto ist und nen eingebautes Grinsen hat,"
Ich fahre den JX in meinem Bus seit 14 Jahren, keine Probleme.

"Und wer sich jetzt für die falsche Marke oder das falsche Modell
entscheidet dem kann es passieren dass der Neuwagen in einem Jahr nicht
mehr die Hälfte vom Kaufpreis wert ist."
Ich bekomme ihn schon jetzt für die Hälfte. Daher überlege ich ja...

"Wir haben das gestern im familiären Rahmen diskutiert, einstimmiges Ergebniss: Der Caddy wird niemals verkauft!"
Wir auch. Einstimmiges Ergebnis: Weg mit dem Caddy, den Bus geben wir jedoch niemals her.

Meine Entscheidung ist schon fast gefallen. Sollte VW mir die Ausnahmenregelung gewähren, kaufe ich mir den neuen.

Laut Absprache mit dem Autoverwerter muss das Ding nur rollen. Alle verwertbaren Sachen werde ich hier einstellen und mich freuen, wenn diese weiter leben.


bowert123

Anfänger

Beiträge: 36

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1984

Beruf: ex. Altenpflegerin

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8

Freitag, 25. August 2017, 13:57

Wir haben das gestern im familiären Rahmen diskutiert, einstimmiges Ergebniss: Der Caddy wird niemals verkauft!



Ohja da gebe ich dir vollkommen Recht
:c-blau: Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten :c-blau:

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Holger MV

Anfänger

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Beiträge: 48

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1990

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9

Montag, 28. August 2017, 21:42

Tja, leider besteht VW auf den Kauf eines Nutzwagens, also Caddy oder Transporter. Beide mag ich nicht, will ich nicht haben.

Nun musste ich mich also dazu entschließen, den Caddy zu behalten. Ich werde ihn stilllegen und mich nach und nach an eine Restauration wagen. Ich habe Platz, sofern steht er mir nicht im Weg.Zeit habe ich momentan nicht, doch vielleicht steigt auch der Wert des Caddys, was ich allerdings sehr bezweifele. Mit meinem T3 bin ich mir da sicher...

Kaufen werde ich mir jedoch einen neunen Wagen. Mit dem Caddy mag ich nicht mehr tagtäglich fahren. Zuviel Geschraube, zu wenig Leistung, und wenn ich mit dem Bau fertig bin, völlig unpraktisch.

Bevor ich es vergesse:
Ich baue keine anderen Motoren ein, ziehe keine Radläufe, bastel auch nicht an der Getriebeübersetzung. Meine Autos erhalte ich, so gut es geht, im Originalzustand. Nur so mag ich sie, bin halt schon etwas älter als die "Pimpergeneration" :)


MProper

Meister

Beiträge: 2 249

Caddy Model: Caddy 1 (14d)

Baujahr: 1985

Beruf: Arsch vom Dienst

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10

Mittwoch, 20. September 2017, 11:19

Ok, wenn ich auch etwas sagen/schreiben darf...
Ich ab meinen Cady geliebt, ( naja fast) er hat mir gute Dienste geleistet, doch als es dann anfing, das mir meine Knie und mein Rücken Probleme machten bei längen Fahrten oder beim Aussteigen fing ich an zu überlegen.... ich habe ihn dann erstmal abgemeldet und ein knappes Jahr später vekauft, weil er bei mir immer draussen stehen müßte, Unterstellplatz bei uns zu bekommen ist so gut wie unmöglich ein Lottogewinn sit wahrscheinlicher.. also habe ich ihn hergegeben und bereue es nicht... alles hat seine Zeit die Zeit war vorbei..

Ps Caddys steigen im Wert, wenn man mal bedenkt, was man für 2000€ bekommt, dann wäre es schon sinnvoll, wenn man einen hat, den aufzuheben...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MProper« (20. September 2017, 12:21)


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